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Donnerstag, 25.10.2018

100 Jahre Frauenwahlrecht – Kampf – Kontext – Wirkung

Am 12. November 1918, mitten in den Wirren der Revolution, als deutlich geworden war, dass der Krieg nicht mehr gewonnen werden konnte, als der deutsche Kaiser schon in den Niederlanden im Exil war und das Amt des Reichskanzlers an den Sozialdemokraten Friedrich Ebert übertragen worden war, erklärte der Rat der Volksbeauftragten, dass fortan "alle Wahlen (...) nach dem gleichen, geheimen, direkten Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen" sind. Damit hatte dieses Männergremium mit einem Federstreich das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt. Kann aus dieser kurzen Episode geschlossen werden, dass den deutschen Frauen das Frauenstimmrecht quasi in den Schoss gefallen ist?
In ihrem Vortrag rollt die Historikerin Dr. Kerstin Wolff vom Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel den langen Kampf der deutschen Frauen um dieses Recht auf. Sie zeigt auf, dass die ersten Stimmen, die ein politisches Wahlrecht für Frauen forderten in der Französischen Revolution laut wurden und dass diese Rufe im gesamten 19. Jahrhundert nicht mehr zur Ruhe kamen.

Leitung. Dr. Kerstin Wolff, Historikerin
Termin: Do., 25.10.2018, 17.00 Uhr
Ort: Rathaus Tuttlingen, Rathausstr. 1, Foyer
Veranstalter: vhs Tuttlingen in Kooperation mit der Stadt Tuttlingen / Beauftragte für Chancengleichheit und der keb
ohne Anmeldung


Ort: Rathaus Tuttlingen, Rathausstr. 1, Foyer